Röntgen und Durchleuchtung

Röntgengerät am Standort Greiz

Beim konventionellen Röntgen werden elektromagnetische Wellen mit einer bestimmten Wellenlänge, die von einer Röntgenröhre erzeugt werden, durch den Körper des Patienten geschickt. Die nicht absorbierten Strahlen gelangen auf eine strahlenempfindliche Oberfläche (Film, Speicherfolie oder Detektor). Dabei wird die unterschiedliche Strahlenabsorptionsrate des menschlichen Gewebes ausgenutzt. Körperbestandteile mit einer geringen Dichte, wie Fett oder Haut, sind relativ strahlendurchlässig und erzeugen auf einer Röntgenaufnahme graue oder schwarze Bereiche. Knochen oder Zähne weisen eine hohe Dichte auf und absorbieren einen hohen Anteil der Röntgenstrahlen. Dieser Bereich wird auf einer Röntgenaufnahme weiß dargestellt. Das konventionelle Röntgen ist trotz der Entwicklung moderner Alternativen weiterhin von großer Bedeutung und vor allem bei der Darstellung der Knochen ein probates Verfahren. 

An unseren Standorten ist ein digitales Röntgensystem mit Speicherfolien installiert, das mehrere Vorteile gegenüber der Verwendung von Filmen bietet. Fehlbelichtungen und daraus resultierende Wiederholungen der Röntgenaufnahmen werden vermieden. Infolge der erhöhten Empfindlichkeit des Empfängers wird die Strahlenbelastung des Patienten verringert. Zudem ist die Verwendung und Entsorgung der umweltgefährdenden Röntgenchemie nicht mehr notwendig. Die Archivierung in digitaler Form ermöglicht den schnellen Vergleich mit älteren Aufnahmen sowie den elektronischen Versand an den behandelnden Arzt.

Neben der Erstellung von Einzelbildern besteht die Möglichkeit umfassende Funktionsabläufe mittels Röntgenstrahlen darzustellen. Bei der als Durchleuchtung bezeichneten dynamischen Röntgenuntersuchung wird mit Hilfe von andauernder Röntgenstrahlung ein bewegtes Bild auf einem Monitor erzeugt.

Untersuchungsspektrum in unseren Praxen

  • Skelettaufnahmen
  • Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwege
  • Herz-Thorax-Aufnahmen
  • Dickdarm-Aufnahmen
  • Magen-Aufnahmen
  • Venendarstellung
  • Darstellung der Gallenwege

Patienteninformation
Da das Kontrastverhalten bestimmter Organe nicht für die Untersuchung ausreichend ist, muss Ihnen ggf. ein Kontrastmittel verabreicht werden. In Abhängigkeit des zu untersuchenden Organs wird dieses oral oder intravenös verabreicht. Die Kontrastmittel sind in aller Regel gut verträglich. Allergische Reaktionen sind daher äußerst selten. Ob Sie zu dem Untersuchungstermin nüchtern erscheinen müssen ist von einer eventuellen Kotrastmittelgabe abhängig. Wir werden Sie dazu bei der Terminvergabe informieren. Bitte legen Sie nach der erfolgten Untersuchung den Röntgenpass an der Anmedlung vor.

Untersuchungsdauer: Die erforderliche Dauer hängt stark von der zu untersuchenden Regionen ab. Sie sollten 10 bis 30 Minuten für die Untersuchung einplanen. Für die Darstellung des Dickdarms wird ein längerer Zeitraum benötigt.

Kontraindikationen
Bei einer vorliegenden Schwangerschaft darf nur dann geröntgt werden, wenn die Diagnostik für eine lebenswichtige Therapie der Mutter zwingend erforderlich ist. Bei einer bekannten Allergie gegen Röntgenkontrastmittel, ist die gabe von Kontrastmittel kontraindiziert.

Download Aufklärungsbögen
Sie haben die Möglichkeit folgende Aufklärungsbögen als pdf-Dateien herunterzuladen und ausgefüllt zur Untersuchung mitzubringen:
- Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel- 
- Dickdarm-Röntgenuntersuchung -