Interventionelle Radiologie

Unter dem Begriff Interventionelle Radiologie werden verschiedene minimal-invasive Therapie- und Diagnosemethoden in Verbindung mit bildgebenden Verfahren zusammengefasst. Gefässerkrankungen, Entzündungen und die Ursache von Schmerzen können mithilfe kleiner Instrumente bei gleichzeitiger Sichtkontrolle (CT, MRT oder Ultraschall) lokalisiert und therapiert werden. 

Untersuchungsspektrum in unseren Praxen

  • Schmerzbehandlung an der Wirbelsäule (Periradikulärtherapie)
  • Gewebeentnahmen, z. Bsp. aus der Brust
  • MR-Arthrographie


Patienteninformation
Nach dem Eingriff müssen Sie mindestens 30 Minuten zur Beobachtung in unserer Praxis verbleiben. Je nach Behandlung kann eine Fahruntüchtigkeit bestehen. 

Kontraindikationen (für MR-gestützte Interventionen)

Absolute Ausschlusskriterien für eine MR-Untersuchung sind:

  • Herzschrittmacher 
  • Einige Innenohrimplantate 
  • Unter der Haut eingesetzte Injektionssysteme 
  • Lange zurückliegende eingebrachte Clips im Gehirn oder am Rückenmark (vor 1995).

Eine einzelfallabhängige Prüfung der Indikation erfolgt bei: 

  • Erstes Schwangerschaftsdrittel
  • Ferromagnetische Gelenk-Implantate
  • Schrauben, Platten und Gefäßstützen (Stents) innerhalb der ersten vier Wochen nach Implantation
  • Abschaltbare Pumpen
  • Katheter
  • Eisen- oder Metallteile im Körper (z.B. Metallsplitter …)
  • Zahnspangen
  • Magnetische Zahnimplantate
  • Piercing und Tattoos

Download Aufklärungsbögen
Gern können Sie folgende Aufklärungs- und Informationsbogen vor einer Untersuchung in unseren Praxen herunterladen und bereits ausgefüllt zum Untersuchungstermin entsprechend der geplanten Untersuchung mitbringen:
- Anamnesebogen zur CT-gestützten Schmerzbehandlung -
- Aufklärungsbogen zur CT-gestützten Schmerzblockade -
- Aufklärungsbogen für eine Schilddrüsenpunktion -
- Spezifische Informationen zur MR-Arthrographie -